1,25 Milliarden US-Dollar Vertrag stärkt transatlantische Raketenproduktion und Abwehrkoordination

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Das Joint Venture R2S erhielt 33 Millionen US-Dollar Startkapital, um in East Camden, Arkansas, eine Fertigungsstätte für Tamir- und SkyHunter-Raketen aufzubauen. Der 1,25-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Israel umfasst Raketenlieferungen, Kits und Testausrüstung unterstützt die IMDO-Initiative zur Serienproduktion von Iron Dome-Abfangraketen. Die All-up-Round-Fertigung reduziert Schnittstellen, verbessert Qualität, stärkt US-MRIC-Fähigkeiten und Versorgungssicherheit. Gleichzeitig schafft das Werk lokale Arbeitsplätze und fördert die Entwicklung der Region. Mit dieser transatlantischen Partnerschaft werden Verbündete gestärkt und Lieferkettenresilienz gewährleistet.

R2S Joint Venture erhöht Luftverteidigungskapazität für Israel und USA

Der im November 2025 geschlossene R2S-Vertrag über 1,25 Milliarden US-Dollar sieht die Lieferung von Tamir-Oberflächen-Luft-Raketen, Baukästen und Testhardware an Israel vor. Durch 33 Millionen US-Dollar Startkapital entstand in East Camden eine Fertigungsanlage zur Komplettproduktion von Tamir- und SkyHunter-Raketen in den USA. Diese erste heimische All-up-Round-Produktionsstätte reduziert Abhängigkeiten, erhöht Liefergeschwindigkeit und stärkt gleichzeitig die US-Rüstungsindustrie sowie die Verteidigungskooperation mit Israel. Zudem fördert sie Innovationen, sichert Fachkräftepotenziale und gewährleistet Wartungs- und Versorgungskapazitäten.

Erste US-All-up-Round-Fertigung erzielt konsistente hochwertige Qualität und schnelle Durchlaufzeiten

Casey beschreibt die East-Camden-Fabrik als erste Einrichtung in den USA, die Tamir- und SkyHunter-Raketen als fertig montierte All-up-Rounds produziert. Ein durchgängiger Montageablauf kombiniert mechanische Fügung, elektronische Integration und abschließende Funktionsprüfungen unter einem Dach. Dieser Ansatz reduziert Verzögerungen zwischen einzelnen Produktionsphasen und schränkt das Risiko fehlerhafter Übergaben ein. Gleichzeitig erlaubt die zentrale Qualitätskontrolle sofortiges Eingreifen, wodurch die Produktionsfähigkeiten gesteigert werden. Darüber hinaus unterstützt die einheitliche Konfiguration eine Markteinführung.

Bewährte Elektronik macht SkyHunter zum flexiblen Abwehrsystem für US-Marines

Die für das MRIC-Programm des US Marine Corps entwickelte SkyHunter-Rakete stellt die amerikanische Version von Tamir dar. Mit ihrem modularen Kit-Design kombiniert sie flexible Antriebs-, Sensor- und Steuerungspakete mit robuster Bordelektronik, ermöglicht maßgeschneiderte Konfigurationen gegen diverse Bedrohungen wie Flugzeuge, Marschflugkörper, Raketen und Artilleriebeschuss. Fortschrittliche Steueralgorithmen verbessern Zielgenauigkeit, während redundante Systemstrukturen Ausfallsicherheit gewährleisten. Dank schneller Modulanpassung sowie integrierter Diagnosesoftware lassen sich Upgrades und Wartungsarbeiten zügig durchführen, wodurch Einsatzbereitschaft und Effizienz steigen.

US-Fertigung liefert identische Iron Dome-Leistung und kontinuierliche hohe Verfügbarkeit

Bereits seit 2011 liefert das von Rafael entwickelte Iron Dome-System einen hochwirksamen Schutzschild und hat tausende herannahende Angriffe erfolgreich aufgehalten, wobei es konsequent Trefferquoten von mehr als 95 Prozent erzielt. Die geplante Übertragung dieser etablierten Abwehrtechnologie in eine US-Produktionseinheit sichert die identische Nachbildung aller Kernkomponenten, Software-Algorithmen und elektromagnetischen Sensoren. So bleibt die Einsatzbereitschaft konstant und erfüllt strengste militärische Anforderungen beider Nationen und garantiert nahtlosen Support, umfassende Ersatzteilverfügbarkeit sowie reaktionsschnelle Updates.

Werk in Arkansas reduziert Lieferzeiten und steigert Iron Dome-Effizienz

Die strategische Partnerschaft von Raytheon und Rafael im Iron Dome-Programm hat sich über mehr als zehn Jahre bewährt und innovative Abwehrlösungen hervorgebracht. Mit der neuen US-Fertigung in Arkansas wird die Produktionskapazität für Abfangraketen signifikant ausgeweitet. Die Verkürzung logistischer Wege steigert die Einsatzbereitschaft, während das Werk hunderte neue Jobs in der heimischen Rüstungsindustrie schafft. Gleichzeitig wird die Lieferzuverlässigkeit erhöht, um auf Bedrohungen rascher reagieren zu können und stärkt die nationale Verteidigungsstruktur.

Iron Dome Technologie erreicht US-Herstellung identischer Leistung und Zuverlässigkeit

Die East-Camden-Fertigungsstätte fungiert als Knotenpunkt für den Technologietransfer zwischen US-amerikanischen und israelischen Verteidigungsunternehmen. Durch gemeinsames Research & Development und geteiltes Fachwissen werden Tamir- und SkyHunter-Raketen weiterentwickelt und serienreif produziert. Effiziente All-up-Round-Prozesse erlauben kürzere Markteinführungszeiten, während modulare Designs Anpassungen für neue Bedrohungen erleichtern. So profitieren beide Nationen von gesteigerter Luftraumüberwachung, optimierten Reaktionszeiten und robusten Systemen für künftige sicherheitspolitische Herausforderungen. Die Anlage unterstützt kontinuierliche Innovation, stärkt Abwehrkapazitäten und gewährleistet strategische Unabhängigkeit dauerhaft.

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