Clusterbrücken zwischen Logistik und Luftfahrt fördern effiziente drohnengestützte Transportlösungen

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Das in Kooperation von Logistik-Initiative Hamburg, Hamburg Aviation und Windrove realisierte Vorhaben LogIsInTheAir nutzt EFRE-Fördermittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro um bis März 2028 neue Verbindungen zwischen Logistik- und Luftfahrtunternehmen zu schaffen. Basierend auf umfassenden Angebots- und Bedarfsanalysen werden Informations- und Netzwerkveranstaltungen organisiert, in denen Anwender praxisnahe Drohnenservices erproben können. Mit diesem Ansatz sollen innovative, digital effiziente, nachhaltig und ressourcenschonend luftgestützte Transportlösungen etabliert und der Hamburger Wirtschaftsstandort gestärkt werden.

Hamburger Cluster nutzen EFRE-Mitteln für effektive Drohneninfrastruktur und Fachkompetenzen

Die enge Kooperation im Projekt LogIsInTheAir nutzt das umfassende Know-how der Logistik-Initiative Hamburg und Hamburg Aviation e. V., kombiniert mit den Kompetenzen des Drohnen-Netzwerks Windrove. Ziel ist es, vorhandene Logistikstandorte und Flughafenausrüstungen intelligent zu vernetzen und Drohnentechnologien in unterschiedlichen Anwendungsfeldern zu testen. Das Vorhaben wird durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert und erstreckt sich bis zum 31. März 2028. Workshops und Pilotprojekte fördern Austausch zwischen Industrie und Forschung.

Branchenübergreifende Clusterbrücken beschleunigen Entwicklung und praxisnahe Erprobung von Drohnenszenarien

Clusterbrücken dienen als Plattform zur Bündelung von Technologiepartnern aus Logistik und Luftfahrt. Durch abgestimmte Kooperationsvereinbarungen, Risikoteilung und Finanzierungsmodelle werden Investitionen in Drohnentechnik attraktiver. Die beteiligten Unternehmen realisieren gemeinsame Machbarkeitsstudien und Pilotcluster, um neue Serviceangebote zu validieren. Regelmäßige Review-Zyklen gewährleisten transparente Fortschrittskontrolle und Anpassung von Projektparametern. Auf Basis dieser solidarischen Partnerschaften lassen sich Innovationen schneller kommerzialisieren und Markteintrittsbarrieren nachhaltig überwinden. Gemeinsame Testfelder ermöglichen Validierungen und erhöhen damit die Wettbewerbsfähigkeit aller Partnerunternehmen.

Projektanalyse zeigt Drohnenpotenziale für zeitkritische und schwer zugängliche Transporte

In einem ersten Arbeitspaket führen die Projektpartner eine umfassende Analyse von Nachfrage und Angebot innerhalb logistischer Wertschöpfungsketten durch. Potenzielle Drohnenhersteller und Anwender werden anhand quantitativer und qualitativer Daten identifiziert. Anschließend initiieren die Beteiligten gezielte Vernetzungsmaßnahmen, um Synergien zwischen Unternehmen und Technologieanbietern zu schaffen. Dabei werden zeitkritische Lieferketten, schwer zugängliche Regionen und personalintensive Prozesse in den Mittelpunkt gerückt. Die gewonnenen Einsichten bilden eine Grundlage für praxisnahe Pilotierungen. Sie optimieren drohnenbasierte Abläufe.

LogIsInTheAir initiiert praxisnahe Workshops, Demo-Flüge und Pilotprojekte für Drohnenlogistik

Als nächsten Schritt plant LogIsInTheAir eine Veranstaltungsreihe aus Fachvorträgen, Networking-Sessions und Praxisworkshops. Ziel ist es, Vertreter aus Logistik, Luftfahrt, Technik- und Genehmigungsbehörden zusammenzuführen, um abgestimmte Konzepte für den Drohneneinsatz zu entwickeln. Demonstrationsflüge veranschaulichen Betriebsabläufe und Sicherheitsstandards. Begleitende Pilotprojekte erproben organisatorische Prozesse in realen Logistikszenarien. Durch intensive Vernetzung und Wissenstransfer entstehen tragfähige Grundlagen für effiziente und rechtssichere Luftfrachtlösungen. Die Formate bieten Raum für Diskussion, fördern praxisnahe Validierung und beschleunigen regulatorische Abstimmungen.

Zentrale Wissensdatenbank verknüpft Cluster-Infrastrukturen und unterstützt branchenspezifische Anforderungen effizient

Das Projekt integriert eine digitale Wissensdatenbank, in der Technologieprofile, reale Anwendungsbeispiele und rechtliche Bestimmungen systematisch erfasst werden. Als zentrale Plattform bietet sie Unternehmen einen umfassenden Überblick über Luftfahrt- und Logistiktechnologien. Die Datenbank nutzt vorhandene Cluster-Infrastrukturen und orientiert sich an kommunalen Entwicklungsrichtlinien, sodass strategische Planungen unterstützt und Projektumsetzungen beschleunigt werden. Komfortable Suchfunktionen, Filteroptionen und grafische Auswertungen ermöglichen eine effiziente Informationsbeschaffung. Regelmäßige Updates sichern die Aktualität der Daten, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit der Nutzer gesteigert wird.

Mit 65 Millionen EFRE stärkt Hamburg Innovationskraft am Wirtschaftsstandort

In Hamburg fließen zwischen 2021 und 2027 rund 65 Millionen Euro aus dem EFRE-Förderprogramm in die Modernisierung digitaler Infrastrukturen und die Förderung ökologischer Projekte. LogIsInTheAir verknüpft ergänzend die Programme KLIMAready und TALENTready, um Drohnen-Technologien im logistischen Praxisbetrieb zu verankern. Durch gezielte Netzwerkbildung und Pilotversuche stärkt die Initiative sowohl einzelne Betriebe als auch die gesamte Logistik- und Luftfahrtbranche – mit Blick auf Effizienzsteigerung und nachhaltiges Wachstum. Und fördert aktiv sektorübergreifenden Wissenstransfer.

LogIsInTheAir initiiert eine enge Zusammenarbeit von Drohnenanbietern, Logistikspezialisten und Forschungseinrichtungen, um praxisorientierte Drohnenlösungen für Lieferketten zu entwickeln. Über systematische Markt- und Potenzialanalysen werden Anwendungsmöglichkeiten wie Expresszustellungen, Inspektionsflüge oder medizinische Eiltransporte identifiziert. Gefolgt von praxisnahen Demonstrationsflügen und Workshops entstehen belastbare Erfahrungswerte. Eine zentrale Wissensplattform dokumentiert Technologien, Einsatzszenarien und regulatorische Richtlinien. Mit EFRE-Unterstützung etabliert Hamburg sich als Leuchtturmregion für umweltbewusste, effiziente Lufttransportdienstleistungen. Stakeholder aller Größenordnungen profitieren von Innovationstransfer, Prozessoptimierung, Skalierbarkeit und CO2-Minderung.

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